Judo-Verband Schleswig-Holstein e. V.

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Kata-Turnier in Brüssel


Letztes Wochenende (24./25.02) machte sich das Wolfsrudel auf nach Brüssel zum internationalen Kataturnier. Hoch motiviert und von anderen deutschen Kataathleten freudig begrüßt (hat sich doch schon rumgesprochen, dass das Katateam Schleswig-Holstein immer gute Stimmung verbreitet), betrat das Team am Sonntag die Halle. Judoka waren nicht nur aus Deutschland sondern unter anderem auch aus der Niederlande, Frankreich, Italien, Croatien, Finnland, Saudi-Arabien, Portugal und Spanien angereist.

Das Schleswig-Holsteinische Katateam stellte als einziges deutsches Team ein Paar in drei unterschiedlichen Katas.

Zuerst gingen Hanna Elbnik und Gunhild Thomsen mit der Ju no Kata an den Start. Beide konnten eine gute Leistung zeigen. Leider verlor Hanna nach der letzten Technik ihr Haargummi. Dies kostete das Team einige Punkte. Genau diese Punkte fehlten dann leider, um ins Finale einziehen zu können. Dennoch freuten sich beide über positive Rückmeldungen zu ihrer Kata.

Als nächstes zeigten Christopher Scharf und Sandra Büchler in der Katame no Kata, dass sich das harte Training gelohnt hat. In der am stärksten besuchten Kata des Tages mussten sich die beiden im Pool mit den meisten Favoriten behaupten. Ein Schrittfehler kostet auch diesem Team unnötige Punkte. Trotzdem blieben sie nur einen halben Punkt hinter den zweit- und drittplatzierten Paaren der Vorrunde, verpassten damit allerdings das Finale denkbar knapp.

Andreas Ber und Johannes Eidinger gingen anschließend mit der Nage no Kata an den Start. Zuverlässig wie wir es gewohnt sind, zeigten die beiden eine saubere Kata und landeten in der Vorrunde auf Platz eins ihres Pools. Im Finale reichte es dann leider nicht fürs Treppchen, aber auf einen sechsten Platz beim Europacup kann man schon stolz sein.

Mit mehr internationaler Turniererfahrung reist das Wolfsrudel Schleswig-Holstein Richtung Heimat und ist, wie Johannes es schön ausdrückt: Wieder ein Stück mehr zusammen gewachsen.

Und eins steht fest: Es geht weiter!

 

Text: Hanna Elbnik