Judo-Verband Schleswig-Holstein e. V.

Medaillenregen bei Deutscher Kata-Meisterschaft


Bei den Deutschen Kata-Meisterschaften in Hannover starteten vier Paare aus Schleswig-Holstein.

Den Anfang machten Dethlefsen/Ziegler vom SC Weiche Flensburg 08 im Jugendpokal. Gut vorbereitet durch ihre Trainer Andreas Ber und Sandra Büchler konnten sich die beiden 14jährigen bei ihrem ersten Start bei einer Kata-Meisterschaft sensationell mit Platz 3 von 9 Paaren in der Vorrunde für das Finale qualifizieren. Dort konnten sie den dritten Platz verteidigen und wurden mit der Bronzemedaille belohnt.

In der Kategorie Nage no kata starteten Ber/Eidinger (SC Weiche Flensburg 08/TSB Flensburg) bei ihrer dritten deutschen Meisterschaft. In der Vorrunde noch auf Platz 2 von 18 Paaren mussten sie sich im Finale gegen eine starke Konkurrenz mit Platz 3 zufriedengeben. Platz 1 ging an die 11-maligen deutschen Meister sowie Vize-Europameister von 2016 aus NRW, Platz 2 erreichten die Sieger der German Open 2017 aus Hessen. 

In der Ju no kata, der Kata der Geschmeidigkeit starteten Elbnik/Thomsen vom Randori Team Molfsee neben 13 anderen Paaren. Sowohl in der Vorrunde als auch im Finale behaupteten sie Platz 2 hinter den amtierenden Europa- und Vizeweltmeistern aus NRW mit großem Abstand auf die weiteren Plätze.

In der Katame no kata, der Kata der Kontrolltechniken starteten Scharf/Büchler (TSV Westerland/SC Weiche Flensburg 08) in einem Feld mit 18 Teilnehmern. Nach der Bronzemedaille 2016 und der Silbermedaille 2017 war das Ziel klar. In der Vorrunde wurden sie noch hinter ein Team aus NRW gewertet, im Finale setzten sie sich jedoch gegen alle Konkurrenten durch und erreichten den ersten Titel für Schleswig-Holstein bei einer Deutschen Meisterschaft des DJB.

Text und Fotos: C. Scharf

Viele Medaillen auf den Deutschen Meisterschaften der Ü30


Am 28. April 2018 fand in Wiesbaden die Deutsche EinzelmeisterschaftÜ30 für Frauen und Männer statt. Es haben sich fünf Athleten ausSchleswig-Holstein platziert.

1.Platz Jan Sieminski  M7             +100          TSV-Kronshagen

2.Platz Silke Rühl       F5                   -48     Raisdorfer TSV

3.Platz Nils Petersen  M6             - 90         SV Mönkeberg

3.Platz Sebastian Beth M1             - 100        TSV-Kronshagen

3.Platz Stefan Becker-Fazekas M4      - 60         TS Einfeld

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

Text und Bild: Nils Petersen

 

Erste Plätze für Viktor Wandtke und Lilli Wojta bei den internationalen Sichtungs-Turnieren der U16 in Duisburg und Bottrop


Bei den Bundessichtungsturnieren der U16 mit internationaler Beteiligung am 14.4.2018 in Duisburg mit 331 männlichen Teilnehmer und in Bottrop mit 230 weiblichen Teilnehmern belegten Viktor Wandtke (-46 kg, Budokan Lübeck) unter 38 Teilnehmern und Lilli Wojta (-70 kg, SV Itzehoe) unter 18 Teilnehmerinnen ganz hervorragende erste Plätze.

Viktor hatte in der Hauptrunde zuerst ein Freilos und setzte sich dann gegen Eric Engelbrecht (Bushido Köln), Alwin Löb (Randori Berlin) und Daniel Paulsin (TSV Erbach) vorzeitig durch. Im Finale traf Viktor auf Arthur Akopjan (TSV Herta Walheim), den er auch vorzeitig mit 2 Waza-ari besiegte.

Philipp Dethlefsen (ESTV Weiche), Joel Herrmann (TSV Kronshagen), Eldar Mammadov (Budokan Lübeck), Erik Dukow (TSV Kronshagen), Lasse Frahm (TSV Kropp) und Michael Heisler (Budokan Lübeck) schieden leider in der Hauptrunde bzw. in der Trostrunde aus.

Lilli musste sich durch Siege über Lena Maric (JT Oberbayern), Tea Sturm Kopitar (Slowenien) und Charlotte Kendall (England) bis in das Finale vorkämpfen und stand nun Tia Scheerat (PSV Schwerin) gegenüber, die sie innerhalb der Kampfzeit besiegen konnte.

Sophie Rösch (TSV Kronshagen), Lena Holzhammer (Budokan Lübeck) und Timana Siedschlag (TSV Giekau) mussten sich – auch nach starken Kämpfen – der erfahreren Konkurrenz in der Hautrunde geschlagen geben.

Im Anschluss an den Turnieren wurde am Sonntag und Montag das Trainings-Camp in der Sportschule Duisburg-Wedau besucht. Hier wurden von unseren Aktiven reichlich von der Möglichkeit Gebrauch bemacht, sich mit den unterschiedlichsten Partnern in Stand- und Boden-Randori zu messen und Erfahrungen zu sammeln. Es wurde viel nach Anweisungen der Trainer probiert und getestet. Am frühen Montagnachmittag wurde dann die Rückreise angetreten. Die Anstrengung der letzten Tage forderten nun ihren Tribut und fast alle verbrachten die Fahrt schlafend.

Special Olympics National Games Kiel


4000 Sportler mit geistiger Behinderung erleben ein Festival

Zum 11. Mal lädt Special Olympics Deutschland Menschen mit einer geistigen Behinderung zu nationalen Spielen, dieses Mal in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt, ein. Es kommen ca. 4 000 Aktive in 18 Sportarten, darunter drei ausländische Delegationen, 1 000 Familienangehörige, 200 freiwillige Helfer (Volunteers), 1 700 Trainer und ca. 5 000 Tagesteilnehmer, also ca. 14 000 Menschen nach Kiel.

 


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Juniorteam-Treffen mit Klettern


Zur Planung neuer Projekte traf sich das Juniorteam im Sportforum in Kiel. Nach einem Workshop im Sportturm, bei dem u.a. die ersten Planungsergebnisse für die Judosafari in den Sommerferien vorgestellt wurden, ging es nach der Mittagspause in die Sporthalle an die Kletterwände. Nach anfänglichem Boldern (Klettern ohne Sicherung) natürlich nur in geringer Höhe wurde den Teilnehmern von der engagierten Klettertrainerin der Uni Kiel erklärt, wie die gegebseitige Sicherung funktioniert. Mit den neu gelernten Kletterknoten wurden anschließend in 2er-Teams bis zur Hallendecke geklettert. Es war eine gelungende teambildende Maßnahme und die Teamer freuen sich schon auf die nächsten Projekte.

Kata-Turnier in Brüssel


Letztes Wochenende (24./25.02) machte sich das Wolfsrudel auf nach Brüssel zum internationalen Kataturnier. Hoch motiviert und von anderen deutschen Kataathleten freudig begrüßt (hat sich doch schon rumgesprochen, dass das Katateam Schleswig-Holstein immer gute Stimmung verbreitet), betrat das Team am Sonntag die Halle. Judoka waren nicht nur aus Deutschland sondern unter anderem auch aus der Niederlande, Frankreich, Italien, Croatien, Finnland, Saudi-Arabien, Portugal und Spanien angereist.


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Grand Slam Düsseldorf live im TV


Erstmals wird 2018 in Deutschland ein Grand Slam ausgetragen. Damit ist Düsseldorf einer von sechs Austragungsorten der Grand-Slam-Reihe. Das Judo-Highlight in Deutschland wird nun in einem Atemzug mit Paris, Tokyo, Baku, Jekaterinburg und Abu Dhabi genannt! Mit dem ISS Dome wurde außerdem ein neuer Austragungsort in Düsseldorf ausgewählt.

http://www.judo-grandslam.de/


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Bronze für Dominic Ressel bei den EO Oberwarte


Bei den European Judo Open im österreichischen Oberwart erkämpft sich Dominic Ressel (-81 kg, TSV Kronshagen) die Bronze Medaille.

Herzlichen Glückwunsch!

http://www.ippon.org/cont_open_aut2018.php

 

Bild: EJU

Jan Ossenkopp, unser neuer Landestrainer, stellt sich vor


Meine Zielsetzung als Landestrainer

Die Leidenschaft mit Spaß an Leistung weiter zu kommen!

 

Ich möchte in meiner Arbeit für den JVSH und für alle Athleten ein modernes Nachwuchs-Leistungskonzept etablieren, das jeden Athleten mit jeder Zielsetzung und jedem Ausgangsniveau weiter entwickelt und individuell fördert aber auch fordert.

Meine Ideen stehen für ein modernes Wettkampf-Judo, das seine traditionellen Wurzeln nicht vergisst. Die Grundwerte des Judo, gepaart mit Spaß und Freude an Leistung und Entwicklung, sind für mich grundlegend. Dabei spielt es keine Rolle, ob Kreis- oder Weltmeister! Jeder, der versucht sich im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit immer wieder zu verbessern, ist wichtig, um den JVSH weiterzubringen.

Ich möchte individuell steuern und begleiten und damit jeder Athletin bzw. jedem Athleten zur Seite stehen. Und das nicht nur auf der Matte, denn Betreuung und Verantwortung geht über das Dojo hinaus. So werden moderne Feedback-Systeme und Hausaufgaben, die Überwachung, die Leistungsdiagnostik aber auch das behutsame Heranführen verletzter Athleten an ihre ursprüngliche Leistungsfähigkeit einer meiner wichtigsten Aufgaben sein. Dabei ist mir sehr wohl klar, dass ein elementarer Baustein für den Erfolg meiner Arbeit die vielen guten Heimtrainer sind, deren Hilfe und Kompetenz dem JVSH und mir zur Seite stehen.

       „Moderner Leistungssport muss nicht eintönig und träge sein!“

                                                                      „Jeder Judoka ist mir wichtig“

Jan Ossenkopp
hauptamtlicher Landestrainer JVSH

Dominic Ressel zum dritten Mal in Folge Deutscher Meister


Dominic Ressel (TSV Kronshagen) gewinnt seinen 5. Titel, den dritten in Folge bei den Senioren in der Klasse bis 81 kg. Weitere Glückwünsche gehen an den Lübecker Igor Wandtke, der bis 73 kg seinen Titel verteidigte, und an Neu-Bayer Schamil Dzavbatyrov, der in seinem ersten Jahr bei den Senioren in der gleichen Klasse 3. wurde.

Foto: DJB

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